Talk: Video

Videokonferenzen können mit bis zu 8/9 Teilnehmer/innen geführt werden. Mit ausgeschalteter Kamera auch deutlich mehr.

Videoanruf setzt auf Chat auf

Ein Videoanruf wird aus einer Unterhaltung (Chat) heraus gestartet. Dieser Chat kann auch während des Videotelefonats parallel weitergeführt werden.

Im ISKA-Netz nicht vom Serverarbeitsplatz aus starten

Es ist nicht möglich, vom Serverarbeitsplatz aus direkt zu videotelefonieren. Im ISKA-Netz geht das nur von der lokalen Ebene einer Arbeitsstation aus.

Das heißt: Im Startmenü nicht auf "Server GoHo", sondern gleich auf "Firefox" und dann auf https://cloud.iska-nuernberg.net

Dateien teilen, Chat etc. funktionieren auch vom Serverarbeitsplatz aus.

Bei Nutzung von Homeoffic-PC oder Laptop VPN deaktivieren

Da die VPN-Verbindung zusätzlich viel Bandbreite beansprucht, bitte bei Videokonferenzen darauf achten, dass sie nicht aktiviert ist:

In der Fußleiste rechts mit der rechten Maustaste auf das WLAN-Symbol (oder auf die zwei Pfeile) klicken, mit dem Mauszeiger über "VPN_Verbindungen" fahren und prüfen, ob beim Verbindungsnamen links (iska_nachname) ein Haken sichtbar ist. Wenn ja, auf den Verbindungsnamen klicken. Jetzt sollte der Haken verschwinden und die VPN-Verbindung ist deaktiviert.

Videoanruf starten

  1. In einer Chat-Unterhaltung auf das blau-weiße Icon "Anruf starten" klicken.
  2. Der Browser fragt, ob der Zugriff auf Kamera und Mikrofon für cloud.iska-nuernberg.net erlaubt wird.
  3. Dieser Zugriff muss erlaubt werden, sonst ist keine Ton- bzw. Bildübertragung möglich.
  4. Das Videofenster öffnet sich.
  5. In den meisten Fällen ist die "Kachelansicht", bei der sämtliche Teilnehmenden gleichmäßig über den Bildschirm verteilt werden, die beste: auf das Icon rechts von "Anruf beenden" klicken.

Videoanruf beitreten

  1. Die Gegenseite sieht nun das blau-weiße Icon "Anruf beitreten" - zeitverzögert um einige Sekunden. Bitte erst klicken, wenn dieses Icon angezeigt wird, sonst werden zwei Telefonate parallel gestartet.
  2. Die Teilnehmenden können selbst das eigene Mikrofon und die eigene Kamera ein- und ausschalten: Mikro- und Kamera-Icons rechts unten im Videofenster.
  3. Wenn die eigene Kamera eingeschaltet ist, wird in der Sprecheransicht das eigene Bild rechts unten klein angezeigt, in der Kachelansicht in der gleichen Größe wie alle anderen.

Videokonferenzen mit bis zu 8/9 Personen

  • Bis zu 8 oder 9 Teilnehmende können an einer Videokonferenz mit eingeschalteten Kameras teilnehmen.
  • Davon können sich bis zu 4 Teilnehmende im Gostenhofer Netz befinden.
  • Die Grenze der Teilnehmenden an anderen Standorten (MIKRO, MIO, MIRA, FZF) ist noch nicht getestet.
  • Störungen in Bild und Ton ergeben sich, wenn einzelne Teilnehmer/innen eine schlechte Internetverbindung haben. Dies kann die gesamte Konferenz stören.
  • Die Browser mit den besten Ergebnissen sind Chrome/Chromium und Firefox.

Videokonferenzen mit mehr als 8/9 Personen

  • Videokonferenzen mit mehr als 8/9 Personen sind möglich, wenn alle Teilnehmenden ihre Kameras zunächst ausschalten.
  • Der Initiator bzw. die Initiatorin des Anrufs ("Moderator") sollte dann folgende Regel kommunizieren:
    - Grundsätzlich bleibt die eigene Kamera ausgeschaltet.
    - Wer etwas sagen möchte, schaltet die eigene Kamera ein und wartet die Aufforderung durch den bzw. die Moderator/in ab.
    - Während des Sprechens bleibt die eigene Kamera eingeschaltet.
    - Ist der Redebeitrag beendet, wird die eigene Kamera wieder ausgeschaltet.
    - Der bzw. die Moderator/in achtet auf die Einhaltung dieser Regeln.
  • Die Zahl der auf diese Weise maximal möglichen Teilnehmenden ist noch nicht getestet.
  • Eine Überlastung des Systems äußert sich zunächst in schlechter Tonqualität, dann in stockenden Videobildern. Letztere können aber auch durch schlechte Internetverbindung einzelner Teilnehmender zustande kommen.

Erste Hilfe bei Störungen

  • Wenn Störungen in Bild und Ton (Ausfälle, Verzerrungen, stockende Bilder) nur bei einem Teilnehmenden auftreten, hilft oft, wenn dieser den Anruf verlässt und neu beitritt.
  • Verteilen sich die Störungen auf alle Teilnehmenden, kann helfen, wenn alle den Anruf verlassen und neu beitreten.
  • Im Extremfall kann helfen, wenn alle sich abmelden, ihren Browser schließen und einem neu aufgesetzten Anruf beitreten.
  • Leider ist Videotelefonie noch nicht so zuverlässig wie sie sein sollte. Dies gilt generell. Auch bei teuren und datenschutzunsicheren Konferenzsystemen gibt es Ausfälle.

Videoanruf verlassen

  1. Klick auf das blau-weiße Anruf-Icon: "Anruf verlassen".

Verlauf löschen

Der Anrufer bzw. die Anruferin kann nun das Verlaufsprotokoll incl. der Unterhaltung löschen

  • Klick auf "..." rechts vom Titel der Unterhaltung > Unterhaltung löschen.

Tonqualität

Wenn die Unterhaltung "übersteuert" ist und viele technische Nebengeräusche hat, ist das an der Mikrofoneinstellung des jeweiligen Senders zu korrigieren:

  • Bei den ISKA-Ubuntu-Geräten geht das über Startmenü > System > Lautstärke.
  • Hier auf den Reiter "Eingabegeräte" und die Einstellung unterhalb "Port: Mikrofon" auf ca. 20% setzen.
  • Ob die Einstellung richtig ist, kann dem darunter liegenden Anzeigebalken entnommen werden. Dieser sollte während des Sprechens nicht über den rechten Rand hinausgehen, aber auch nicht zu weit links bleiben.
  • Das Mikrofon darf natürlich auf dieser Ebene auch nicht stumm geschaltet werden.
  • Ein professionelles Headset verbessert die Tonqualität ganz wesentlich.

Bildqualität

  • Geräte- und Kameraposition so wählen, dass das eigene Gesicht von einer Lampe oder Tageslicht gut ausgeleuchtet wird.
  • Gegenlicht (Fenster, Lampe, Sonne) in Richtung Kamera vermeiden, sonst wird nur ein dunkler Schatten sichtbar.
  • Störenden Hintergrund vermeiden.

WLAN im Heimnetzwerk optimieren

Viele Probleme ergeben sich aus einer schlechten WLAN-Anbindung von Videokonferenzteilnehmer/innen im jeweiligen Heimnetz. Im Süddeutsche Zeitung Magazin (28. Oktober 2020) gab Christoph Schmidt, Redakteur des Computermagazins Chip, folgende Tipps:

  • Darauf achten, dass das 5-GHz-Funkband verwendet wird, nicht 2,4-GHz. Dies kann im Router (z. B. FritzBox) eingestellt werden. Oder aber durch Neustart des WLAN am Endgerät erreicht werden. Das 5-GHz-Band überträgt schneller, das 2,4-GHz-Band reicht weiter.
  • Pflanzen dämpfen das WLAN-Signal ebenso wie Schnurlos-Haustelefone, deren Basisstation zu nah am Router steht.
  • Ggf. ein DSL-Verlängerungskabel verwenden, um den Router an einer günstigeren Stelle zu platzieren.
  • Mit Apps (z. B. "FritzApp WLAN") und Smartphone lassen sich die besten Gerätestandorte in der Wohnung ermitteln. Manchmal machen minimale Standortveränderungen von wenigen Zentimetern bereits einen großen Unterschied.
  • Am besten die automatische Kanalwahl im Router einstellen.
  • Manchmal hilft ein Neustart des Routers.
  • Router, die älter als 6-7 Jahre sind, sind oft deutlich schwächer.
  • Repeater können die Reichweite verlängern.
  • Im Router (z. B. der FritzBox) lassen sich bestimmte Geräte priorisieren. Das hilft, wenn andere Nutzer im Heimnetzwerk parallel Filme streamen oder Computerspiele machen.

Hintergrundinfo

Wir nutzen für die Videokonferenzen die Signaling-Server-Software von Nextcloud und die Nextcloud-App "Talk" in der jeweils neuesten Version. Damit liegen wir an der Spitze der technischen Entwicklung von Videokonferenzen. Dass andere Systeme manchmal besser funktionieren, wird mit entsprechend schlechtem Datenschutz erkauft. Viele gängige Videokonferenzsysteme verbieten sich aus Datenschutzgründen.